Wir haben unsere eigene Philosophie in Sachen Reiten und Haltung der Pferde - den Rendgenstil - artgerecht, barhuf, gebisslos. Langjährige Reiter schätzen den harmonischen und pferdegerechten Umgang: ohne Gebiss mit Sidepull im bequemen Westernsattel. Unsere Pferde...

- leben deshalb artgerecht in Herdenhaltung

- gehen alle barhuf
- wählen selbst zwischen Stall und Weide

und folgen so ihren Bedürfnissen wie in der freien Natur!

Der Effekt: Die Pferde sind ausgeglichen. So machen unsere Aus- und Wanderritte viel Spass. Seit acht Jahren reiten wir unsere Pferde auf diese Art und der Erfolg bestätigt diese Philosophie.



Der „Rendgen-Stil“ (von Christina Bitz und Sabine Gauly-Störing)

Ein Pferd ist ein Pferd. Ist ein Tier. Es ist ein Lebewesen wie Du und Ich. Es ist kein Sportgerät. Es ist kein Ding, es hat Emotionen. Ein Pferd ist ein Geschöpf, das unseren Respekt verdient, auch wenn wir es uns unterordnen, um klare Verhältnisse zu schaffen. Dafür sind wir eben Menschen und ein Tier ist ein Tier. Die Art, wie wir uns diesen Geschöpfen nähern, ist wesentlich und wird doch sehr unterschiedlich gehandhabt.

Gertrud Rendgen hat einen Stil entwickelt, der den Umgang mit Pferden so natürlich wie irgend möglich gestaltet. Ihre goldene Hofregel für den Umgang zwischen Mensch und Tier lautet: „Mit Ruhe, Toleranz und Gelassenheit kommt man am besten voran.“

Unter Offenstallhaltung beispielsweise versteht Gertrud Rendgen, dass die Pferde zwischen Stall und Weide freiwillig wechseln können und dass kein Pferd in einer Box separat stehen muss. Gertrud Rendgens goldene Hofregel führt automatisch zu der Überzeugung, dass der artgerechte Umgang mit Pferden gepflegt wird. Das heißt konkret, dass wir unsere  Pferde gebisslos reiten  und sie barhuf laufen dürfen. Bei ihr heißt „Autorität ausüben“ gleichzeitig „Rücksicht nehmen“. Der Reiter ist sich also seiner Verantwortung gegenüber dem Pferd (und natürlich auch gegenüber den anderen Reitern in der Gruppe) bewusst. Diese Verantwortung wird selbstverständlich eingeübt: Vor dem ersten Ausritt wird die harmonische und klare Kommunikation zwischen Reiter und Pferd sichergestellt.

Durch die Verknüpfung der Bedürfnisse von Pferd und Reiter gelingt es mit dem „Rendgen-Stil“, dass ein völliger Reitanfänger bereits nach 3 Tagen Aufenthalt im sicheren Sitz die Wiese hinaufgaloppieren kann.
Wie der Reitstil, so das Land. 

Das Pirminiusland liegt im wilden Südwesten von Rheinland-Pfalz. In dieser In dieser Idylle, die sehr an toskanische Landschaften erinnert, 

wird in dem 3-tägigem Seminar 

das Führen und Halten des Tieres im „Rendgen-Stil“

 gezeigt und erfahren.

Bei Bedarf vermittelt Sabine Gauly die Theorie. 

Sie ist selbst Reiterin mit Sturz- und Angsterfahrung.

 Durch den „Rendgen-Stil“ hat sie die Chance erhalten, 

überhaupt nochmals an und aufs Pferd zu gehen und hat 

Dank des auf dem Hof vorherrschenden vertrauensvollen Umgangs wieder zurück zum Pferd gefunden.
Den praktischen Teil vermittelt Gertrud Rendgen selbst, keiner beherrscht den Stil so wie sie und diese Begegnung ist nicht zu ersetzen!